Gehirnjogging – oder: warum du etwas für deine Fitness tun solltest

Wer heute keinen Sport macht, hat in zwanzig Jahren ein kleineres Gehirn.

Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kam eine Studie von Dr. Nicole Spartano an der Boston University School of Medicine’s.

Über einen Zeitraum von zwanzig Jahren wurden Personen beobachtet, die zu Beginn der Studie ca. 40 Jahre (und damit am Ende ca. 60 Jahre) alt waren.

Dabei fand man heraus, dass das Hirnvolumen umso geringer war, je schlechter die Ausdauer des Probanden zu Beginn des Versuchs.

Je schneller der Blutdruck und die Herzfrequenz bei Belastung zu Beginn der Studie anstiegen, umso deutlicher war der Unterschied am Ende der Studie zu den körperlich fitten Teilnehmern. Die Fitness der Teilnehmer bewirkte einen eindeutigen Unterschied in ihren kognitiven Fähigkeiten, als sie älter wurden.

Was lernen wir daraus? Sport ist doch kein Mord. Im Gegenteil.

Bewegung tut gut und sorgt nicht nur für körperliche Fitness, sondern trägt auch dazu bei, unsere geistige Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten.

Weitere Informationen (auf englisch) gibt es hier und hier.

sport_gehirn

Es ist übrigens leicht, etwas für seine Ausdauer zu tun. Dazu muss man sich nicht im Fitnessstudio anmelden oder irgendwelche Kurse besuchen. Es reicht, ein paarmal pro Woche an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen – joggen, walken, skaten, Ski fahren, Basketball oder Tennis spielen, rudern, segeln…

Also los, rein in die Laufschuhe und schnell eine Runde um den Block gedreht. Ich komm mit!

Foto von: ajcotton / 123RF Lizenzfreie Bilder

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