Die Farbe des Gehirns

Wir sagen gern auch mal “die grauen Zellen” zu unserem Gehirn. Aber ist das Gehirn wirklich grau?

Dieser Frage widmet sich ein Beitrag auf der Webseite der Zeitschrift “Gehirn und Geist”.

Um es kurz zu machen: Die Nervenzelle an sich hat keine Farbe, wenn man sie unter dem Mikroskop anschaut. Im Gehirn selbst gibt es aber verschiedenfarbige Bereiche.

Ja, tatsächlich. Es gibt grau und weiß und schwarz und blau und beige-rosa und rot. Zum Teil liegt es an Stoffen, die im Gehirn gebildet werden. Zum Teil daran, wie stark ein Bereich durchblutet ist oder wie viel Eisen er benötigt.

Spannend, oder?

Neues zu lernen klappt mit Vorwissen besser

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung veröffentlichte auf seiner Webseite das Ergebnis einer interessanten Studie.

Demnach hilft Vorwissen, Neues zu lernen.

Diese Feststellung konnte in einem Experiment nachgewiesen werden. Hierbei bereiteten sich Medizinstudenten 100 Tage lang auf das Staatsexamen vor. Hierzu nutzten sie eine webbasierte Lernplattform. 

Drei Monate und kurz vor dem Examen wurden sie im MRT jeweils einem Test unterzogen. Die Aufgabe war, sich jeweils die Gesichter von Personen einzuprägen und zwar einmal mit dazugehörigen medizinischen Diagnosen und in einer anderen Version mit dazugehörigen Vornamen.

Das Ergebnis: Als sie die Gesichter wieder sahen, konnten sie sich besser an die Diagnose zum Gesicht erinnern als an den Vornamen. 

Da sie durch das Üben mit dem Lernprogramm medizinisches Vorwissen angereichert hatten, fiel es ihnen leichter, sich die Diagnosen zu merken. Man sagt, sie hatten durch das vorherige intensive Lernen eine “verbesserte Gedächtnisleistung für medizinverwandte Informationen, nämlich für die Verknüpfung von Gesicht und Diagnose”. 

Im MRT konnte auch direkt festgestellt werden, welche Gehirnbereiche diese positiven Effekte bewirken.

Für mich stellt sich nun die Frage, wie man das nutzen kann? 

Ich schließe zum Beispiel daraus, das man neu zu lernende Fakten oder Sachverhalte möglichst mit etwas Bekanntem verbinden sollte, um das Lernen zu erleichtern. Als Lehrende sollte man sich bei der Vorbereitung des Unterrichts am Vorwissen der Teilnehmer “bedienen”, also versuchen irgendwie einen Anknüpfungspunkt zu finden. Das ist manchmal eine Herausforderung, kann aber bestimmt den Lernprozess verbessern… 

Oder wie sehr ihr das? 

 

Auch im hohen Alter können wir noch lernen – das Gehirn bleibt jung, wenn wir einiges beachten

Es war viel zu lange ruhig hier. Vor allem, wo ich so viel Spannendes entdeckt habe, das es zu berichten gilt. Geht ja mal gar nicht!

Beginnen wir mit der phänomenalen Erkenntnis, dass das Gehirn auch in hohem Alter noch wachsen kann. Und mit der Behauptung, dass oft selbst schuld ist, wer im Alter schusselig wird. Und mit der faszinierenden Rita Levi-Montalcini.

Über 100 Jahre alt und immer noch aktiv

Wer kennt Rita Levi-Montalcini?

Ich muss zugeben, dass ich auch erst neulich über diese beeindruckende Wissenschaftlerin stolperte. (Natürlich im übertragenen Sinne…) Zunächst erstaunte mich, welch hohes Alter sie erreichte.

Sie wurde 103 Jahre alt und hatte ein bewegtes, sehr spannendes Leben. Sie war die erste Nobelpreisträgerin, die diesen Preis erhielt und mindestens 100 Jahre alt wurde. Bis zu ihrem 85. Lebensjahr ging sie noch täglich in ihr Institut für Neurobiologie.

Damit ist auch langsam klar, welchem Forschungsgebiet sie sich in ihrer wissenschaftlichen Karriere widmete. Der Start war allerdings alles andere als einfach. Zunächst besuchte sie auf Wunsch ihres Vaters lediglich eine höhere Töchterschule. Mit dem Abschluss dieser Schule war es unmöglich ein Studium aufzunehmen.

Als ihr ehemaliges Kindermädchen an Krebs erkrankte, entschloss sich Rita mit 19 Jahren Medizin zu studieren. Hierfür musste sie zunächst die Aufnahmeprüfung bestehen, denn sie hatte ja kein Abitur. An der Universität Turin (Italien) rasselte sie während der Aufnahmeprüfung für externe Kandidaten zwar in der Geographieprüfung durch, wurde aber trotzdem zum Studium zugelassen. Welch ein Glück!

Geboren wurde Rita Levi-Montalcini gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester im April 1909. Sie entstammte einer jüdischen Familie, was ihr Leben spätestens mit Beginn des zweiten Weltkriegs erheblich erschwerte. Sie studierte von 1930 bis 1936 Medizin. Als sie dieses Studium abgeschlossen hatte, wurde sie aber im faschistischen Italien nicht zu akademischen Positionen zugelassen.

Sie verließ Italien und lebte für eine Weile in Belgien. Auch hier wurde es bald zu gefährlich, so dass sie nach Turin zurückkehrte und gemeinsam mit ihrer Familie versteckt in einer Wohnung lebte. Es war eine gefährliche und entbehrungsreiche Zeit, in der sie auch mehrmals umziehen mussten, unter anderem nach Florenz.

Trotzdem ließ sich Ritas Forscherdrang nicht zügeln und so improvisierte sie im Schlafzimmer ein Labor und erforschte an Hühnerembryonen deren Extremitätenausbildung. Sie war von einem 1934 erschienenen Artikel des Forschers Viktor Hamburger dazu inspiriert worden, der ebenfalls an Hühnerembryonen geforscht hat. Dies wurde die Grundlage ihrer späteren Forschungsarbeiten.

Nach Kriegsende arbeitete Rita in einem Flüchtlingslager als Ärztin, kehrte aber wenige Monate später nach Turin zurück. Dort trat sie eine Assistenzstelle am Anatomischen Institut an und begann ein Biologiestudium. Drei Jahre später zog es sie in die USA, wo sie die Funktion des Nervensystems erforschte. Professor Viktor Hamburger hatte sie eingeladen, ihre Experimente an den Hühnerembryonen gemeinsam fortzusetzen. Die Forschung war so erfolgreich, dass aus den eigentlich geplanten zehn bis zwölf Monaten in St. Louis mehrere Jahre wurden, in denen sie in den USA eine akademische Karriere machte, bevor sie nach Italien zurückkehrte. Ab 1962 hielt sie sich zeitweise in Rom und zeitweise in den USA auf.

Von 1969 bis 1979 leitete sie u. a. in Rom das Laboratorium für Zellbiologie des Nationalen Forschungsrates – also von ihrem 60. bis zu ihrem 70. Lebensjahr.

1986 wurde sie für die Entdeckung des Nervenwachstumsfaktors mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet – nur einer von vielen Preisen und Würdigungen, die sie im Laufe ihres Lebens erhielt.

Bis ins hohe Alter war sie akademisch und politisch sehr engagiert.

Alter als Chance

Aufgrund ihrer Forschungen war sie überzeugt, dass sich das Gehirn auch noch im Alter entwickeln kann. Es hat eben nichts mit Stillstand und Vergreisung zu tun, wenn man alt wird. Wichtig ist, sein Leben aktiv zu leben und niemals aufzuhören, nachzufragen.

Sie sagte: „Der Körper macht, was er will. Ich bin nicht der Körper, ich bin das Gedächtnis.“ Sicher hat man manchmal keinen Einfluss darauf, wie es einem gesundheitlich geht. Das hindert einen aber nur selten daran, etwas für sein Gedächtnis und seine geistige Entwicklung zu tun.

Zu diesem Thema veröffentlichte sie auch ein Buch: “Ich bin ein Baum mit vielen Ästen”, in dem sie ausführlich erklärt, wie man das Alter als Chance nutzen sollte.

Gehirn fit halten

Wichtig ist, rechtzeitig anzufangen. Wer geistig träge wird und sich tagein, tagaus mit den gleichen Dingen beschäftigt, braucht sich über Stillstand im Alter nicht zu wundern.

Wichtig ist auch, seinem Gehirn Impulse zum Lernen zu bieten. Neues ausprobieren, bereit zum Lernen sein.

Das Gehirn ist wie ein Muskel, der trainiert werden muss, damit er nicht abschlafft. Es stimmt eben nicht, dass nach der Kindheit keine neuen Nervenverbindungen mehr entstehen. Auch das hat die Forschung von Rita Levi-Montalcini ergeben. Wir müssen unser Gehirn regelmäßig stimulieren und es zu mehr benutzen, als sich den Einkaufszettel zu merken.

Wer mehr über die Wissenschaftlerin erfahren möchte, dem sei unter anderem ihr autobiographischer Beitrag auf der Nobelpreiswebseite zum Lesen empfohlen. (Englisch)

Dort gibt es auch ein Interview zu sehen.

Auf wikipedia sind unter anderem ihre zahlreichen Auszeichnungen aufgelistet.

Gehirnjogging – oder: warum du etwas für deine Fitness tun solltest

Wer heute keinen Sport macht, hat in zwanzig Jahren ein kleineres Gehirn.

Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kam eine Studie von Dr. Nicole Spartano an der Boston University School of Medicine’s.

Über einen Zeitraum von zwanzig Jahren wurden Personen beobachtet, die zu Beginn der Studie ca. 40 Jahre (und damit am Ende ca. 60 Jahre) alt waren.

Dabei fand man heraus, dass das Hirnvolumen umso geringer war, je schlechter die Ausdauer des Probanden zu Beginn des Versuchs.

Je schneller der Blutdruck und die Herzfrequenz bei Belastung zu Beginn der Studie anstiegen, umso deutlicher war der Unterschied am Ende der Studie zu den körperlich fitten Teilnehmern. Die Fitness der Teilnehmer bewirkte einen eindeutigen Unterschied in ihren kognitiven Fähigkeiten, als sie älter wurden.

Was lernen wir daraus? Sport ist doch kein Mord. Im Gegenteil.

Bewegung tut gut und sorgt nicht nur für körperliche Fitness, sondern trägt auch dazu bei, unsere geistige Gesundheit bis ins hohe Alter zu erhalten.

Weitere Informationen (auf englisch) gibt es hier und hier.

sport_gehirn

Es ist übrigens leicht, etwas für seine Ausdauer zu tun. Dazu muss man sich nicht im Fitnessstudio anmelden oder irgendwelche Kurse besuchen. Es reicht, ein paarmal pro Woche an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen – joggen, walken, skaten, Ski fahren, Basketball oder Tennis spielen, rudern, segeln…

Also los, rein in die Laufschuhe und schnell eine Runde um den Block gedreht. Ich komm mit!

Foto von: ajcotton / 123RF Lizenzfreie Bilder

Warum ein neugieriges Kind ein schlauer Erwachsener wird und was wir dafür tun können

Für Kinder ist die Welt ein einziges großes Abenteuer. Nahezu alles ist spannend und erforschenswert. Sie haben jede Menge Fragen und manch ein(e) Erwachsene(r) findet den kindlichen Wissensdurst anstrengend, weil man mit dem Antworten kaum hinterherkommt.

Die Frage lautet nun: Muss ich überhaupt antworten?

Der Pädagoge Salman Ansari hat ein spannendes Plädoyer gegen den Frühförderwahn geschrieben: “Rettet die Neugier”. Ich habe das Buch vor einer Weile gelesen und fand es sehr interessant. Die Experimente, die er mit Kindergartenkindern gemacht hat, sind großartig. Ansari rät, Fragen von Kindern nicht einfach zu beantworten, so dass sie “die eine Wahrheit” hören, sondern Fragen zum Anlass zu nehmen, die Neugier der Kinder zu fördern.

Neulich erzählte mir mein Sohn beispielsweise von seiner Beobachtung, dass ein Gegenstand, der weit weg ist, kleiner aussieht, als wenn er nah ist. Ich hätte ihm jetzt das Prinzip der Perspektive erklären können. Aber damit hätte ich ihm eine vorgefertigte Antwort gegeben und seine Forscherneugier erstickt. Wozu? Er hat doch alle Zeit der Welt. Er ist ein Kind und kann das Wort für dieses Kleiner-größer-Ding irgendwann lernen. Wir haben erst einmal beschlossen, das weiter zu untersuchen. Ob das auf alle Gegenstände zutrifft. Und ob es anders ist, wenn es dunkel oder hell ist. Und ob das Wetter eine Rolle spielt. Ob es einen Unterschied macht, wenn es ein Lebewesen und kein Gegenstand ist. Und wer weiß, was uns noch einfallen wird…

waldspaziergang

Ein anderes Forscherexperiment: Letztes Jahr im Herbst haben wir untersucht, was im Wasser schwimmt und was nicht. Wir haben im Park vor unserem Haus immer wieder alles mögliche ins Wasser geworfen, was wir dort gefunden haben – Steine, Kastanien, Stöcke, Federn, Blätter – und geschaut, was passiert. Irgendwann wird er lernen, dass es den Auftrieb gibt. Da hat er es aber schon erforscht und wird die Theorie aufgrund seiner praktischen Erfahrung hoffentlich besser verstehen.

Warum ist Neugier so gut?

Im Jahr 2011 untersuchte die Londoner Psychologin Dr. Sophie von Stumm die Prüfungsleistungen von Studenten in Abhängigkeit von deren Neugier und Intelligenz. Die Studie ergab, dass die Abschlüsse umso besser ausfielen, je größer die Neugier des Studenten war. Und das war auch noch unabhängig vom Intelligenzquotienten.

Neugier ist der fundamentale Antrieb für Lernen. Kinder werden mit einer natürlichen Neugier geboren. Das ist einfach wunderbar. Leider wird sie ihnen allzu oft abtrainiert. Erst von Eltern, die auf “warum” mit “darum” antworten, anstatt sich auf die Erlebniswelt des Kindes einzulassen, dann von der Schule, die den Kindern Antworten auf Fragen vorgibt, die sie selbst gar nicht gestellt haben.

Neugier ist wichtig und macht schlau. Kinder sind eine wunderschöne Gelegenheit, seine eigene Neugier wieder hervorzukramen und die Welt zu erkunden.

 

(Foto: privat)

Webfundstück: Gehirnentwicklung fördern mit Spaß

Jeden Tag bin ich online unterwegs und entdecke dabei allerlei interessantes. Wenn ich ein Fundstück nicht sofort lesen kann, dann schicke ich mir meist eine Email mit dem Link. Si hat sich mit der Zeit ein kleines Archiv mit spannenden Informationen zu allen möglichen Themen angesammelt.

Auf der Webseite der Washington Post stieß ich beim morgendlichen Surfen zufällig auf einen interessanten Beitrag, den ich hier vorstellen möchte, weil er wunderbar zum Thema des Blogs passt. In diesem Artikel werden fünf Wege aufgezählt, die Gehirnentwicklung seines Kindes mit Spaß zu fördern.

Gleich zu Beginn wird hier klargestellt, was die Antwort ist. Oder vielmehr wer. Dort heißt es nämlich (übersetzt): “Kurz, die Antwort bist du. Und zwar nicht nur deine physikalische Präsenz, sondern deine emotionale.”

Wie kann man nun sein Kind jeden Tag fördern und dabei auch noch Spaß haben?

Ein Rat lautet, man solle jeden Tag noch einmal Kind sein, sich zwanzig Minuten pro Tag Zeit nehmen, mit seinem Kind zu forschen und zu feiern, was man dabei entdeckt. Das klingt wirklich nach Spaß, oder?

Neugierig auf die anderen vier Ratschläge? Hier geht`s zum Beitrag.

Keine Typfrage

Ich habe das immer geglaubt. Bis heute.

Ich hielt mich für einen Lerntyp, der am besten übers Hören lernt. Wenn ich im Unterricht dabei war und den Stoff einmal gehört hatte, brauchte ich für die Klausur nicht mehr zu lernen.

Aber wie ich eben in einem interessanten Artikel bei der FAZ las, gibt es gar keine Lerntypen! Ha! Die nennen das sogar “pseudowissenschaftliches Schubladendenken”. Also, die Psychologin Prof. Elsbeth Stern nennt es so. Interessant.

Die Lerntypen seien demnach eher antrainiert. Und wenn ich so im Nachhinein darüber nachdenke, dann habe ich im Unterricht auch schon immer viel mitgeschrieben und weitergedacht. Ich habe mir nicht nur das Tafelbild notiert, sondern eigene Schemata vom Stoff entwickelt. Im Prinzip habe ich im Unterricht aktiv mitgedacht und mitgearbeitet – und dadurch fiel es mir leicht, mich auf eine Klausur vorzubereiten. Und darum war es schwerer für mich, wenn ich nur die Mitschriften anderer Schüler hatte. Klar wie Kloßbrühe.

Warum schreibe ich dies nun hier auf? 

Nun, ich bereite gerade eine Unterrichtseinheit zum Thema Lerntechniken vor. Da gilt es zunächst, den Stoff zum Thema zu sammeln, zu sichten und dann aufs Wesentliche zu reduzieren. Und in dem tollen Seminar bei Harald Groß habe ich ja schon gelernt, wie wichtig es ist, als Dozent alle Sinne anzusprechen und die Lernenden zu aktivieren. Dieser Artikel bestätigt dies und erinnerte mich daran, dies bei der Unterrichtsvorbereitung auch jaaaaa zu beachten.

Hui, Verschwörung, Verschwörung

Im Neon-Blog las ich ein Interview mit Professor Armin Pfahl-Traugber über Verschwörungstheorien und warum sie sich so hartnäckig halten.

Der Soziologe Pfahl-Traughber erklärt Verschwörungstheorien als ” im Grunde falsche Ideologien”. Personen, die daran glauben, versuchen hierdurch komplexe Zusammenhänge zu vereinfachen.

Wie kann das sein? Nun, wir suchen für alles immer nach dem Grund, der Schuld oder einer Logik dahinter. Wenn etwas gewaltiges passiert, fällt es jedoch manchmal schwer, Zusammenhänge oder Hintergründe zu begreifen. Da springt dann schon mal die Phantasie ein und erfindet die wildesten Geschichten.

Im Interview sagt Pfahl-Traughber: “Die Anhänger [Anm.: einer Ideologie / Verschwörungstheorie] haben das Gefühl, dass sie auf der Seite des Guten stehen.” Dabei sei es unabhängig vom Grad der Bildung, ob man anfällig für Verschwörungstheorien ist oder nicht.

Das Interview fand ich sehr spannend – vor allem den Hinweis, dass viele Menschen, die auf eine Verschwörungstheorie hereingefallen sind oder sich selbst eine zurechtgebastelt haben, davon nicht abzubringen sind, weil sie Gegenargumente als Lüge betrachten und nur nach Informationen suchen, die ihre Theorie bestätigen.

Spannend, oder?