Erstens kommt es anders…

… und zweitens als man denkt.

Da hatte ich mir für den Montag extra Urlaub genommen, weil wir etwas unternehmen wollten und dann wird das Söhnchen am Wochenende krank und liegt mit Fieber flach.

So war das aber nicht geplant!

Zunächst überlegte ich daraufhin, meinen Urlaubstag zurückzugeben und doch ins Büro zu gehen. Aber dann dachte ich mir, dass so ein Tag zuhause auch schön sein kann und kuschelte mich mit Söhnchen im Schlafzimmer ein. Wir lasen Bücher, spielten, hörten Hörbücher und zwischendurch machte Söhnchen immer mal wieder ein Nickerchen. Er genoss es sichtlich, keinen Plan zu haben und den Tag dahinplätschern zu lassen.

Ich fand es auch einen wunderbaren Tag und bin froh, zuhause geblieben zu sein. Unseren Ausflug werden wir trotzdem machen. Irgendwann. Vielleicht lieber spontan.

Extrem entgegenkommend

Heute hatte ich auf dem Weg zur Arbeit eine unheimliche Begegnung. Mir kam doch tatsächlich ein Auto AUF MEINER SPUR entgegen.

Ich wollte es erst gar nicht recht glauben und dachte, ich würde mich täuschen. Wer ist morgens um kurz vor sechs schließlich schon richtig wach? Aber nein, das Auto fuhr tatsächlich auf meiner Spur – nur in die völlig falsche Richtung. Da wird einem irgendwie warm, wenn man das bemerkt.

Zum Glück wechselte er kurz vor mir auf seine Fahrbahn. Wirklich Glück, denn ich hätte auch gar nicht so gut ausweichen können, da auf der Nebenspur auch Autos fuhren und ich vor Schreck gar nicht wusste, wohin und überhaupt und so.

Sowas ist mir noch nie passiert. Und ehrlich gesagt kann ich auf derartige erste Male auch gut verzichten.

Angeberwörter und Klugscheißersätze

Hä?

Dieses Wort schießt mir in manchen Gesprächen durch den Kopf. Der Anlass ist unterschiedlich, in letzter Zeit war es jedoch häufig die Ansammlung von Angeberwörtern und Klugscheißersätzen bei meinem Gegenüber.

Warum muss man so reden, als würde man gerade einen wissenschaftlichen Aufsatz vortragen? Und warum muss man dabei auch noch versuchen, möglichst jedes Wort der Alltagssprache durch ein Fremdwort zu ersetzen, dessen Bedeutung 90% der Anwesenden unbekannt ist? Das wirkt akademisch, abgehoben und als würde man sich für sein Gegenüber nicht interessieren.

Wie viel schöner und spannender ist es, seine Sätze so zu formulieren, dass man auch verstanden wird?

So wie ich es bisher erlebt habe, wollen Menschen beeindrucken oder einschüchtern, wenn sie beim Sprechen überwiegend Fremdwörter und gestelzte Sätze benutzen. Vielleicht wollen Sie auch bewundert werden oder Angst verbergen. Auf jeden Fall wollen Sie nicht verstanden werden. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen. Sonst würden sie ja verständlich reden.

Es ist unnötig, im Alltag Anglizismen (also aus dem Englischen entlehnte Wörter) oder  abstrakte unverständliche Umschreibungen zu nutzen, wenn es dafür auch ein schlichtes, kürzeres Wort gibt. Man muss auch nicht alles substantivieren. Man darf Verben benutzen. (Hat schon mein Deutschlehrer gesagt!)

Seid mutig! Ersetzt die Angeberwörter und Klugscheißersätze durch knackige Worte, die jeder kennt. Genießt das Gespräch mit anderen, anstatt euch mit der Suche nach Anglizismen, Fremdwörtern und lebensfernen Synonymen zu belasten. Auf diese Art wirkt ihr auch gleich viel sympathischer.

Donnerstag

Welch dramatischer Titel, oder? DONNERSTAG. Ja, das ist heute. Und ehrlich gesagt heißt dieser Beitrag Donnerstag, weil mir kein besserer Titel einfiel. Berichten wollte ich aber schon etwas und ich konnte diesen Beitrag ja nicht ohne Überschrift lassen und darum heißt er nun eben Donnerstag.

Tja, was war das für ein Donnerstag? Ich bin seit einer Woche krank geschrieben, weil mich irgendsoein blöder Virusinfekt aus der Bahn geworfen hat. Darum gibt es eigentlich auch nicht allzu spannende Neuigkeiten zu berichten, denn was passiert einem schon groß, wenn man die meiste Zeit im Bett verbringt?

Das Highlight des heutigen Tages war die Ankunft unserer Gemüsekiste. Wir bestellen regelmäßig bei www.landkorb.de, um unseren Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten und das nicht alles selbst nach Hause tragen zu müssen.

Bisher sind wir mit Landkorb sehr zufrieden. Das Gemüse in Bioqualität ist immer frisch und da man auch noch viele andere Produkte bestellen kann, erspart so eine Lieferung locker den Wocheneinkauf.

Heute hatten wir wieder Postelein dabei – ein Salat, den ich erst durch Landkorb kennen- und liebengelernt habe. Er schmeckt wirklich köstlich und kam zum heutigen Abendessen auf den Tisch. Dazu gab es ein leckeres Honig-Senf-Dressing. Also, falls du Postelein noch nicht kennst – probieren lohnt sich.